Dienstag, 7. Juni 2016

Wilnsdorferin komplettiert das Regionalmanagement

Neunkirchen. „Nun ist das Team des Regionalvereins der LEADER-Region 3-Länder-Eck komplett“, freut sich der stellvertretende Vorsitzende, Günter Richter, der Stefanie Wiegel im Namen des Regionalvereins und  für den verhinderten Vorsitzenden, Dr. Gerhard Zoubek, an ihrem ersten Arbeitstag in der Geschäftsstelle herzlich willkommen heißt.
Die 25-jährige Wilnsdorferin hat nach ihrem Geographiestudium in Münster Tourismus- und Regionalentwicklung in Greifswald studiert. Für die Stelle im Regionalmanagement kehrt sie gerne in Ihre Heimatregion zurück. „Ich lebe einfach gerne hier“, berichtet Stefanie Wiegel. Am südlichen Siegerland schätze  sie am meisten das Miteinander und die guten Netzwerkstrukturen, die besonders im Ehrenamt ausgeprägt seien, erzählt die engagierte junge Frau, die gerne als Individualurlauberin die Schönheiten der Erde erkundet oder mit ihrer Kamera die heimische Natur durchstreift.
„Ich habe aber auch ein Interesse daran, dass unsere Region mit Blick auf kommende Herausforderungen gut aufgestellt bleibt. Ich freue mich auf die neue Aufgabe und die Möglichkeit, durch meine Tätigkeit dazu beitragen zu können, die Region zu stärken“ so Wiegel weiter.
Mit 20 Wochenstunden verstärkt Stefanie Wiegel das Regionalmanagement. Zusammen mit Anne-Kathrin Hoß ist sie Ansprechpartnerin für Projektideen und begleitet den LEADER-Prozess. „Mit Frau Wiegel und Frau Hoß haben wir ein junges, motiviertes Team im Regionalmanagement, das den LEADER-Prozess in der Region erfolgreich begleiten wird“, bewertet Günter Richter die neue Situation. Die Geschäftsstelle des Regionalvereins der LEADER-Region 3-Länder-Eck hat ihren Sitz vorerst im Rathaus Neunkirchen in Raum 410. Das Regionalmanagement ist unter 02735-767410 oder info@leader-3laendereck.de zu erreichen.
„Frau Wiegel bringt viele gute Ideen mit, ist regional verwurzelt und vernetzt. Das ist ein großer Gewinn für den Regionalverein. Ich freue mich über die Verstärkung im Regionalmanagement und auf unsere Zusammenarbeit“, erklärt Anne-Kathrin Hoß abschließend.




Bildunterschrift: Günter Richter (stellv. Vorsitzender) und Anne-Kathrin Hoß (Regionalmanagerin) begrüßen Stefanie Wiegel (Assistenz des Regionalmanagements) an Ihrem ersten Arbeitstag in der Geschäftsstelle des Regionalvereins 3-Länder-Eck.

Montag, 23. Mai 2016

Helfende Hirne: Kompetenzrunden der LEADER-Region 3-Länder-Eck gegründet

Sie werden gemeinsam mit ihren Mitstreitern aus Burbach und Neunkirchen die kommenden LEADER-Projekte beraten: Die Mitglieder der Wilndorfer "Kompetenzrunde"
Diese Menschen wollen sich nicht die Chance entgehen lassen, einen spannenden Raumentwicklungsprozess zu begleiten: Elf Interessierte folgten am vergangenen Mittwoch der Einladung des LEADER-Regionalvereins und kamen im Wilnsdorfer Rathaus zur Gründung der ersten „Kompetenzrunde“ im 3-Länder-Eck zusammen.

„Gemeinsam wollen wir Unmögliches möglich machen“, warb Vereinsvorsitzender Dr. Gerhard Zoubek eingangs der Veranstaltung für eine lebhafte Beteiligung am LEADER-Prozess. Das EU-Förderprogramm erlaubt die Umsetzung von innovativen, nachhaltigen Projekten, die den ländlichen Raum stärken sollen. 2,3 Mio. Euro sind der LEADER-Region 3-Länder-Eck, sprich den Kommunen Burbach, Neunkirchen und Wilnsdorf genehmigt worden. „Die Mittel stehen bereit, unsere Aufgabe ist es zu entscheiden, wo sie im Rahmen der Förderrichtlinie am sinnvollsten eingesetzt sind“, erklärte Zoubek den Aktionsradius des Regionalvereins. Dazu ist der Verein nicht nur auf Ideengeber angewiesen, sondern auch auf Menschen, die den Projekten mit Rat und Tat zur Seite stehen können. Und hier kommen die Kompetenzrunden ins Spiel.

Sie werden in erster Linie als Netzwerk und Forum für den Gedankenaustausch dienen. „Projektträger können ihre Ideen in dieser Runde präsentieren und zur Diskussion stellen“, sagte Anne-Kathrin Hoß, die Regionalmanagerin des Vereins und Ansprechpartnerin für interessierte Projektträger. Die bunt gemischte Wilnsdorfer Runde – zusammen saßen Vertreter aus Politik, Kirche, Vereinen sowie interessierte Privatpersonen – bringt nach Einschätzung von Hoß den unschlagbaren Vorteil mit, dass sie themenübergreifend beraten kann. „Ihr vielfältiges Wissen, Ihre Erfahrungen, Ihre Kontakte können bereichernde Impulse für die Projektträger liefern“, war sich Hoß sicher. Ein erstes Beispiel war sofort am Tisch sichtbar, als eine vorgetragene Idee um wertvolle Hinweise eines anderen Rundenmitglieds ergänzt wurde. „So stellen wir uns Ihr Wirken vor: Sie beraten, merken an, knüpfen Verbindungen“, freute sich Hoß über den Bilderbuchstart der Wilnsdorfer Kompetenzrunde. Die analogen Gremien in Neunkirchen und Burbach, die ebenfalls in der vergangenen Woche zum ersten Mal tagten, werden die Gruppe ergänzen, „denn wir wollen im Endeffekt übergreifend regional arbeiten“. Geplant ist, dass die regionale Runde einmal pro Quartal, rotierend in den drei LEADER-Gemeinden tagt und ihr Wissen vor Ort zur Verfügung stellt.

Wilnsdorfs Bürgermeisterin Christa Schuppler freute sich über die Beteiligung der Anwesenden und erinnerte an ein Grundprinzip der LEADER-Förderung: „Die Ideen müssen aus der Bürgerschaft kommen, aus den Orten, von der Basis unserer Kommunen“. In den Kompetenzrunden haben die Projekte die Chance, vor Antragstellung den letzten Schliff zu erhalten. „Unsere Region hat in diesem Rahmen die einmalige Chance, wünschenswerte Ideen umzusetzen, die uns sonst verwehrt geblieben wären“, sprach sie auch im Namen ihrer Amtskollegen Bernhard Baumann und Christoph Ewers. „Gemeinsam werden wir viele tolle neue Wege gehen können“.

Die Kompetenzrunden tagen öffentlich, Interessierte können sich dem Gremium jederzeit noch anschließen. Bei Fragen oder Mitmachinteresse steht Regionalmanagerin Anne-Kathrin Hoß gern zur Verfügung: Tel. 02735 767 410, E-Mail info@leader-3laendereck.de.

Donnerstag, 12. Mai 2016

Regionalverein lädt zu Arbeitskreisen ein



Am 2. Mai hat der Vorstand des Regionalvereins LEADER-Region 3-Länder-Eck e.V. das erste LEADER-Projekt der Region bewilligt. Der Heimat- und Verschönerungsverein Wiederstein e.V. soll für sein Projektvorhaben „Erlebnisweg Luisenpfad“ rund 15.000 € der LEADER-Mittel erhalten.

Insgesamt sollen in den nächsten sieben Jahren rund 3,5 Mio. Euro für regionale Projekte in die Region gelenkt werden. Im Fokus stehen dabei vorrangig die Projektideen Privater und Vereine der Region. „Einige Projektideen sind bereits in der Pipeline.“, berichtet die Regionalmanagerin, Anne-Kathrin Hoß. „Doch es gibt noch viel Spielraum für innovative Projektideen.“

Daher lädt der Regionalverein 3-Länder-Eck in der nächsten Woche zu LEADER-Arbeitskreisen ein. Hier haben alle Interessierten Bürger der Region Gelegenheit, sich über die LEADER-Methode zu informieren und ihre Fragen, auch zu konkreten Projektideen, zu stellen.

Dr. Gerhard Zoubek, 1. Vorsitzender des Regionalvereins, betont: „Der Erfolg einer LEADER-Region hängt maßgeblich von den guten Ideen und dem Engagement der Bürger vor Ort ab. Denn sie wissen am besten, was in der Region gebraucht wird. Unsere Aufgabe ist es, sie bei der Umsetzung Ihrer Vorhaben zu unterstützen“.

In allen drei LEADER-Gemeinden finden, jeweils um 19.00 Uhr, Gründungstreffen für LEADER-Arbeitskreise statt:

· am 18. Mai in Wilnsdorf (kl. Sitzungssaal des Rathauses, Marktplatz 1),

· am 19. Mai in Burbach (Bürgerhaus, Marktplatz 7) und

· am 20. Mai in Neunkirchen (Haus Henrichs, Hindenburgplatz 1, Neunkirchen-Salchendorf).

Zu Beginn der Veranstaltungen wird noch einmal ein grundlegender Überblick über LEADER und die entsprechenden Förderbedingungen gegeben und erklärt, welche Möglichkeiten Projektträger haben, ihre Visionen für die Region 3-Länder-Eck mit LEADER-Mitteln umzusetzen.

Anschließend sollen drei thematische Arbeitskreise gegründet werden. Die, bei den drei Veranstaltungen lokal gegründeten Arbeitskreise, werden zu drei regionalen Arbeitskreisen (regionaler AK „Leben und Bildung“, regionaler AK „Wirtschaft und Arbeit“, regionaler AK „Umwelt und Klima“) zusammengeschlossen und sollen künftig einmal pro Quartal, rotierend in den drei LEADER-Gemeinden, tagen.

„Die Arbeitsgruppen sind öffentliche Veranstaltungen, zu denen ich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich einlade!“, so Dr. Gerhard Zoubek. Um mit Blick auf die Raumausstattung entsprechend planen zu können, wird jedoch um Anmeldung unter 02735-767410 oder info@leader-3laendereck.de gebeten.

Startschuss für Projektarbeit in der Region 3-Länder-Eck: Vorstand beschließt erstes LEADER-Projekt

„Der Vorstand des Regionalvereins LEADER-Region 3-Länder-Eck hat als Lokale Aktionsgruppe (LAG) in seiner jüngsten Sitzung das erste LEADER-Projekt der Region beschlossen. Damit ist der Startschuss für die Projektarbeit in der LEADER-Region 3-Länder-Eck gefallen“, berichtet Dr. Gerhard Zoubek, 1. Vorsitzender des Regionalvereins.

Es geht um das Projektvorhaben „Erlebnisweg Luisenpfad“ in der Gemarkung Wiederstein der Gemeinde Neunkirchen. Die Idee ist, einen rund 2,4 km langen Weg zu einem Waldlehrpfad zu qualifizieren und mit einem besonderen pädagogischen Konzept zu versehen. Die örtlichen Projektträger präsentierten ihre Projektidee im Rahmen der Vorstandssitzung am 2. Mai 2016 im Neunkirchener Rathaus. Sie konnten die LAG von ihrem Vorhaben überzeugen, so dass der LEADER-Vereinsvorstand sich einstimmig für das Projektvorhaben auf Neunkirchener Grund ausgesprochen und dafür rund 15.000 Euro der LEADER-Mittel freigegeben hat. Sobald der Antrag auf Bewilligung bei der zuständigen Behörde gestellt und ein positiver Bescheid der Bezirksregierung Arnsberg vorliege, könne mit der Umsetzung der Maßnahme begonnen werden, erklärt Anne-Kathrin Hoß, Regionalmanagerin der Region 3-Länder-Eck, das weitere Vorgehen.
Der Neunkirchener Bürgermeister Bernhard Baumann, Vorstandsmitglied und Gastgeber dieser Sitzung im Rathaus, ist von der Projektidee des Heimat- und Verschönerungsvereins Wiederstein rundum begeistert: „Die Projektträger haben es sich zur Aufgabe gemacht, ein Stück unserer regionalen Natur- und Kulturgeschichte zu konservieren und erlebbar zu machen – und das im wahrsten Sinne des Wortes ‚mit allen Sinnen‘“.

Und Thilo Edelmann, einer der Projektbeteiligten ergänzt, dass „durch waldpädagogische Schulungen und Qualifizierungsmaßnahmen vor allem auch ehrenamtliche Jugendliche in die Lage versetzt werden sollen, Gleichaltrigen Führungen geben zu können und damit das im Ortsteil Wiederstein geplante Freiluftklassenzimmer entsprechend zu ‚bespielen‘“. Das Vorhaben sei einzigartig, so Edelmann weiter, und einen außerschulischen Bildungsort dieser Art fände man im ganzen südlichen Siegerland kein zweites Mal. Die Zielgruppen seien vor allem die eingebundenen Sozialpartner, wie Schulen und Kindergärten. Der Waldlehrpfad mit eingebundenem Schulwald soll jedoch allen Bürgern frei zugänglich sein.

„Das Tolle an diesem ersten Projekt ist vor allem auch, dass es genau dem LEADER-Ansatz entspricht und ‚bottom-up‘, also aus der Bürgerschaft heraus, entwickelt wurde“, freut sich nicht zuletzt Dr. Gerhard Zoubek. „Wenn es gelingt, das Projekt mit gleichbleibend großem privatem Engagement umzusetzen, erhält es sicherlich Vorbildcharakter und sendet wichtige Impulse in unsere LEADER-Region.“ Angetan zeigte sich auch LEADER-Vorstandsmitglied, Christoph Ewers, Burbachs Bürgermeister, der in dem Projekt auch ein besonders Angebot für Familien sieht.

Wie sehr Projekterfolge von engagierten und gut vernetzten Bürgern abhängig sind, weiß auch Stefan Pletziger. Der Regionalmanager der LEADER-Region „4-mitten-im-Sauerland“ berichtete im Rahmen der Vorstandssitzung von seiner langjährigen Erfahrung mit LEADER, stellte einige Beispiele aus seiner sauerländischen Region vor und forderte zum Nachahmen guter Ideen auf. Auch die LEADER-Arbeitskreise seien als Ideen- und Impulsgeber wichtige Gremien. Hier haben Projektträger die Chance, ihre Ideen zu diskutieren, sich zu vernetzen und ggf. auch weitere Mitstreiter für ihre Vorhaben zu finden.

Regional und öffentlich tagende LEADER-Arbeitskreise soll es auch in der Region 3-Länder-Eck geben, so die Regionalmanagerin Anne-Kathrin Hoß. Die Gründungstreffen finden, wie sie erläuterte, am 18. Mai im Rathaus in Wilnsdorf, am 19. Mai im Bürgerhaus in Burbach und am 20. Mai im Haus Henrichs in Neunkirchen-Salchendorf, jeweils um 19.00 Uhr, statt. Entsprechend den Handlungsfeldern der Regionalen Entwicklungsstrategie werden drei regionale Arbeitskreise „Leben und Bildung“, „Klima und Umwelt“ und „Wirtschaft und Arbeit“ gegründet. „Die Arbeitskreise sollen als Ideenschmiede für mögliche Projekte fungieren, Projektträgern die Möglichkeit bieten, sich zu informieren und ihre Ideen konstruktiv zu diskutieren.“, so Anne-Kathrin Hoß. „Zu den Arbeitskreisen, die öffentlich sind, lade ich alle Interessierten schon jetzt ein und heiße sie herzlich willkommen.“

Donnerstag, 25. Februar 2016

3-Länder-Eck schreibt weitere Stelle für Regionalmanagement aus

Nach der erfolgreichen Stellenausschreibung der Vollzeitstelle für das Regionalmanagement sucht der Regionalverein „LEADER-Region 3-Länder-Eck“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt nun eine Kraft zur Verstärkung: Ausgeschrieben wird eine

Assistenz des Regionalmanagements (0,5 Stellen).

Die Stelle im Regionalmanagement ist zeitlich an den Förderzeitraum (2014 - 2020) gebunden. Die Befristung erfolgt zunächst bis zum 31.12.2020 mit einer Verlängerungsoption bis zum 31.12.2022.

Weiterführende Informationen zur ausgeschriebenen Stelle können Sie hier abrufen.

Neues Gesicht für neue Impulse: Regionalmanagerin 3-Länder-Eck vorgestellt

Das neue Jahr beginnt mit einem neuen Gesicht fürs 3-Länder-Eck: Anne-Kathrin Hoß ist seit dem 14. Januar die Regionalmanagerin der LEADER-Region. Ihre Aufgabe ist es, die Lokale Entwicklungsstrategie umzusetzen, die im vergangenen Jahr in Burbach, Neunkirchen und Wilnsdorf aufgestellt wurde. Dafür stehen dem Regionalverein LEADER-Region 3-Länder-Eck Fördermittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raumes (ELER).


Dr. Gerhard Zoubek, Vorsitzender des Regionalvereins LEADER-Region 3-Länder-Eck, begrüßte die neue Regionalmanagerin Anne-Kathrin Hoß.
Die gebürtige Kreuztalerin informierte am vergangenen Montag den Vereinsvorstand über den aktuellen Stand im LEADER-Prozess. „Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit den Akteuren vor Ort die Zukunft unserer Region aktiv mitgestalten zu dürfen“, so die Humangeographin, die zuletzt als wissenschaftliche Mitarbeiterin für die Bereiche Tourismus und Fördermittel im Büro eines Bundestagsabgeordneten tätig war.
Wilnsdorfs Bürgermeisterin Christa Schuppler hieß Anne-Kathrin Hoß nochmals herzlich willkommen, auch im Namen ihrer Amtskollegen Bernhard Baumann und Christoph Ewers. „Die Bürgerinnen und Bürger unserer Region haben viel Zeit und Herzblut in die Entwicklung förderwürdiger Projekte gesteckt“, erinnerte Schuppler an den Entstehungsprozess der LEADER-Bewerbung. „Ich bin davon überzeugt, dass die Ideen bei Ihnen in den besten Händen liegen und Sie unserer Region neue Impulse schenken“, ermunterte sie die neue Regionalmanagerin.
Dem konnte Dr. Gerhard Zoubek, Vorsitzender des Regionalvereins, nur zustimmen. „Mit Ihnen haben wir für unseren Verein und die gesamte LEADER-Region 3-Länder-Eck eine kompetente und regional verwurzelte Fachfrau gefunden, die die Schlüsselrolle des Regionalmanagements gut zu besetzen weiß“. Anne-Kathrin Hoß ist nun gefordert, die angedachten Projektideen gemeinsam mit deren Trägern aus dem heimischen Raum umzusetzen. Ihr Schreibtisch steht während des ersten Drittels der Förderperiode im Neunkirchener Rathaus. Dort ist im 4. Stock die neue LEADER-Geschäftsstelle eingerichtet. Mit konkreten Maßnahmen ist bereits in der ersten Jahreshälfte zu rechnen.

Im Wilnsdorfer Rathaus kam kürzlich der erweiterte Vorstand des Regionalvereins LEADER-Region 3-Länder-Eck zusammen. Mit dabei: die neue Regionalmanagerin Anne-Kathrin Hoß. v. l. n. r.: Doris Mühlhahn, Wolfgang Franz, Jochen Wahl, Annette Hering, Christoph Ewers, Christa Schuppler, Harald Peter, Anne-Kathrin Hoß, Dr. Gerhard Zoubek, Bernhard Baumann, Günter Richter, Eckhard Weidt, Christine Lück

Mittwoch, 22. Juli 2015

Stellenausschreibung: 3-Länder-Eck sucht Regionalmanagement

Die LEADER-Region 3-Länder-Eck liegt im südlichen Siegerland und besteht aus den NRW-Kommunen Burbach, Neunkirchen und Wilnsdorf sowie dem Kooperationspartner Herdorf in Rheinland-Pfalz. Insgesamt leben im Wirtschaftsraum rund 55.000 Menschen. Die Region hat sich mit einer Lokalen Entwicklungsstrategie als LEADER-Region beworben und den Zuschlag erhalten. Nun stehen Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) für die Entwicklung und Umsetzung von Projekten zur Verfügung.

Für die Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die

Besetzung des Regionalmanagements

ausgeschrieben. Die Besetzung des Regionalmanagements ist zeitlich an den Förderzeitraum (2014 - 2020) gebunden. Die Befristung erfolgt zunächst bis zum 31.12.2020 mit einer Verlängerungsoption bis zum 31.12.2022.

Weitere Informationen finden Sie hier

Freitag, 22. Mai 2015

3-Länder-Eck ist LEADER-Region - Konzept überzeugte Expertenkommission

Große Freude im 3-Länder-Eck. Gestern (21. Mai 2015) informierte Landesumweltminister Johannes Remmel in einem persönlichen Schreiben die LEADER-Bewerberregion „3-Länder-Eck“ über die Entscheidung, dass die in den vergangenen Wochen und Monaten erarbeitete Entwicklungsstrategie überzeugt hat. Damit stehen für die Region Landesfördermittel in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro, die zusätzlich noch aufgestockt werden durch private Geldgeber oder die Kommunen, zur Verfügung.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass die Experten unsere Strategie vorgeschlagen haben und wir ausgewählt worden sind“, so die Bürgermeisterin von Wilnsdorf, Christa Schuppler, und ihre Kollegen aus Neunkirchen, Bürgermeister Bernhard Baumann, und Burbach, Christoph Ewers sowie Uwe Erner, Bürgermeister der Stadt Herdorf, die als Kooperationspartner mitmacht „Jetzt können die weiteren Rahmenbedingungen geklärt werden und dann die Umsetzungsphase mit tollen Projekten, die die Bürger erarbeitet haben, starten.“

In den letzten Wochen und Monaten war als Grundlage für die LEADER-Bewerbung der Region „3-Länder-Eck“ eine lokale Entwicklungsstrategie erarbeitet worden. „Jetzt geht es zunächst darum, die organisatorischen Weichenstellungen zu treffen“, so Christoph Ewers. „Wir planen einen Verein zu gründen, der voraussichtlich den Namen „LAG 3-Länder-Eck e.V.“ bekommen soll.
Mitglieder können alle Bürgerinnen und Bürger werden sowie öffentliche Institutionen und Wirtschafts- und Sozialpartner.“ Ebenso muss ein Regionalmanagement in Form einer Geschäftsstelle aufgebaut und eingerichtet werden. „Die Planungen dazu laufen jetzt parallel an, auch unter Berücksichtigung der Handlungsempfehlungen des Umweltministeriums.“

„Wir gehen davon aus, dass wir mit der Umsetzung von ersten Projekten Ende des Jahres bzw. Anfang 2016 starten können“, unterstreicht Christa Schuppler beim Blick auf den Zeitplan. „Das ist auch in der Lokalen Entwicklungsstrategie so beschrieben. Wir wollen auf jeden Fall so schnell wie möglich erste Impulse setzen.“
 
„Die Mitarbeit in den Vorbereitungssitzungen hat gezeigt, wie groß das Interesse am LEADER-Prozess in der Bürgerschaft war“, erinnert sich Bernhard Baumann. „Daran ist nun anzuknüpfen, damit der Schwung nicht verloren geht.“ Er bedankt sich zusammen mit seinen Amtskollegen für die geleistete bürgerschaftliche Arbeit in den beteiligten Kommunen. „Der Prozess hat Freude gemacht. Zusammen mit der Bürgerschaft wollen wir erfolgreich weiter arbeiten.“

Uwe Erner, Bürgermeister der Stadt Herdorf, hofft, dass die Zeichen in Rheinland-Pfalz erkannt worden sind und die Kooperation erfolgreich gelingt. „Wir haben in der Erstellungsphase der Lokalen Entwicklungsstrategie bewiesen, wie eng die Verbindungen sind. Jetzt soll dies auch in Projekten münden. Deshalb hoffe ich auf Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz.“

Grundlage für die LEADER-Bewerbung der Region „3-Länder-Eck“ ist ein Konzept, dessen Kern die Lokale Entwicklungsstrategie darstellt. Hierin wird beschrieben, mit welchen Projekten und Konzepten sich die Region auf den Weg machen will, um die definierten Ziele zu erreichen. Bis Mitte Februar hatten die Bewerberkommunen Zeit, das Papier zu erarbeiten. Dann mussten die Unterlagen beim NRW-Umweltministerium eingereicht werden.

LEADER (Liaison entre actions de développement de l’économie rurale; zu Deutsch: Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft) ist eine Gemeinschaftsinitiative der Europäischen Union. Durch intensive Bürgerbeteiligung und Vernetzung der lokalen Akteure sollen Ideen, Aktivitäten und Engagement in ländlichen Regionen angeregt und vorangebracht werden. Voraussetzung für die Förderung ist eine sogenannte lokale Entwicklungsstrategie (LES). Sie enthält die Ziele und Projektideen der Region und umfasst dabei mehrere thematische Schwerpunkte.


Kontaktdaten:
Johannes Werthenbach, Tel.: 02736 45-22
Gemeinde Burbach, Eicher Weg 13, 57299 Burbach
j.werthenbach@burbach-siegerland.de